Friedrich der Weise und das Jahr 1518 - Die Aktivitäten des sächsischen Kurfürsten im Spiegel seiner Korrespondenz

Martin Luther beim Augsburger Verhör im Oktober 1518
25.09.2018
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18:30
 Uhr
Kapelle im Augusteum | Wittenberg
Vortragsreihe „Luther 1518"

Das Jahr nach der Veröffentlichung der 95 Thesen Martin Luthers brachte für seinen Landesherrn, Kurfürst Friedrich den Weisen, neue Herausforderungen.
Es galt, sich auf Reichs- und europäischer Ebene in der Frage des Umgangs mit Luther zu positionieren, wovon etliche Briefe zeugen. Für Friedrich, dessen Aktivitäten im Jahr 1518 im Mittelpunkt des Vortrags stehen, waren aber nicht nur neue Themen relevant, auch alte Aufgaben, Verpflichtungen und Interessen beschäftigten ihn und seine Räte. Dazu zählten Münzfragen ebenso wie die kurfürstliche Reliquiensammlung, die Universität Wittenberg und der Türkenkrieg.
Die Referentin Beate Kusche stellt dabei erstmals bisher unbekanntes Material, wie zum Beispiel Briefe, der Öffentlichkeit vor.

Der Eintritt ist frei.

Mit dem 31.10.1517 beginnt die Reformation. Wie aber geht sie weiter? Das Jahr 1518 leitet wichtige Entwicklungen ein: Luther formuliert erste neue theologische Überzeugungen, zugleich finden die ersten Konfrontationen mit Vertretern der römischen Kirche statt. Die Vortragsreihe „Luther 1518“ folgt Luthers Weg im gleichnamigen, angebunden an die kommenden 500-jährigen Jubiläen der wichtigen Ereignisse.

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